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1

13.02.2005, 11:21

Medikamentengabe an Reptilien

Hi,
Habt ihr schon einmal euren Tieren Medikament verabreichen müssen , vielleicht sogar mal eine Spritze selber setzen müssen ?
Falls ja würden mich eure Erfahrungen interessieren .
Ich mußte vor kurzem meinem Melleri Tabletten geben , da sie unter Flagelaten litt , das ging eigentlich .
Gestern allerdings habe ich ( unter wertvoller Mithilfe meiner Freundin ) meiner Regenbogenboa eine Spritze geben müssen ( eigentlich war es ja meine Freundin , ich hab das nicht fertiggebracht ) , war ein ganz schöner Akt für mich .
Habt ihr sowas auch schon mal gemacht ? Habt ihr Tips wie man Medikamente einfach verabreichen kann ?
Gruß
Thomas
PS: Die Schlange ist dehydriert und bekommt Aufbauspritzen , womöglich hat sie genetisch bedingte, organische Probleme .
Kann sein , daß Leber und Nieren nicht richtig arbeiten , näheres erfahre ich nächsten Freitag , mit dem Tier habe ich leider Pech , aber das wird schon wieder.

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13.02.2005, 11:21

Medikamentengabe an Reptilien

Hi,
Habt ihr schon einmal euren Tieren Medikament verabreichen müssen , vielleicht sogar mal eine Spritze selber setzen müssen ?
Falls ja würden mich eure Erfahrungen interessieren .
Ich mußte vor kurzem meinem Melleri Tabletten geben , da sie unter Flagelaten litt , das ging eigentlich .
Gestern allerdings habe ich ( unter wertvoller Mithilfe meiner Freundin ) meiner Regenbogenboa eine Spritze geben müssen ( eigentlich war es ja meine Freundin , ich hab das nicht fertiggebracht ) , war ein ganz schöner Akt für mich .
Habt ihr sowas auch schon mal gemacht ? Habt ihr Tips wie man Medikamente einfach verabreichen kann ?
Gruß
Thomas
PS: Die Schlange ist dehydriert und bekommt Aufbauspritzen , womöglich hat sie genetisch bedingte, organische Probleme .
Kann sein , daß Leber und Nieren nicht richtig arbeiten , näheres erfahre ich nächsten Freitag , mit dem Tier habe ich leider Pech , aber das wird schon wieder.

3

13.02.2005, 12:35

Hi Thomas!

Also Spritzen sind mir bisher (Gott sei Dank) erspart geblieben! Das würde ich selber wahrscheinlich auch nicht hinkriegen.

Ich mußte mal meinen Bartagamen Medizin gegen Kokzidien (die hatte mein Neuzugang leider eingeschleppt) geben. Da hatte mir die Tierärztin gezeigt wie ich das machen muß. Da es gerade bei Kokzidien ja auch wichtig ist das die Dosierung stimmt und das Tier auch wirklich alles schluckt, damit die Behandlung erfolgreich ist.
Auf jeden Fall haben wir das auch immer zu Zweit gemacht. Einer hält den Barti fest mit beiden Händen, so das er nicht mit den Beinen rumstrampeln kann. Die zweite Person hält dann den Kopf zwischen Daumen und Zeigefinger (zwischen Augen und Ohren) fest und zieht mit der anderen Hand vorsichtig (aber bestimmt) am Bart. Die Spritze (ohne Nadel) mit dem Medikament hat man dabei im Mund und führt sie dann in das geöffnete Maul ein und "drückt" dann ab.

Ist schwer zu beschreiben und hört sich ziemlich brutal an, aber wenn man das einmal gemacht hat, geht das ruck zuck. Man erspart dem Tier viel Stess, wenn man Medikamente regelmäßig und über einen längeren Zeitraum geben muß. Und man kann sich sicher sein, das alles komplett geschluckt wurde. Wenn man versucht den Tieren das vors Maul zu träufeln damit sie von alleine schlucken, geht ja doch mal hier und da ein Tropfen verloren.

Gruß Andrea

4

13.02.2005, 12:35

Hi Thomas!

Also Spritzen sind mir bisher (Gott sei Dank) erspart geblieben! Das würde ich selber wahrscheinlich auch nicht hinkriegen.

Ich mußte mal meinen Bartagamen Medizin gegen Kokzidien (die hatte mein Neuzugang leider eingeschleppt) geben. Da hatte mir die Tierärztin gezeigt wie ich das machen muß. Da es gerade bei Kokzidien ja auch wichtig ist das die Dosierung stimmt und das Tier auch wirklich alles schluckt, damit die Behandlung erfolgreich ist.
Auf jeden Fall haben wir das auch immer zu Zweit gemacht. Einer hält den Barti fest mit beiden Händen, so das er nicht mit den Beinen rumstrampeln kann. Die zweite Person hält dann den Kopf zwischen Daumen und Zeigefinger (zwischen Augen und Ohren) fest und zieht mit der anderen Hand vorsichtig (aber bestimmt) am Bart. Die Spritze (ohne Nadel) mit dem Medikament hat man dabei im Mund und führt sie dann in das geöffnete Maul ein und "drückt" dann ab.

Ist schwer zu beschreiben und hört sich ziemlich brutal an, aber wenn man das einmal gemacht hat, geht das ruck zuck. Man erspart dem Tier viel Stess, wenn man Medikamente regelmäßig und über einen längeren Zeitraum geben muß. Und man kann sich sicher sein, das alles komplett geschluckt wurde. Wenn man versucht den Tieren das vors Maul zu träufeln damit sie von alleine schlucken, geht ja doch mal hier und da ein Tropfen verloren.

Gruß Andrea

5

13.02.2005, 12:52

so ähnlich läuft es bei schlangen ab , einer hält das tier fest , der andere öffnet vorsichtig mit einem holzspatel das maul , nun kann man tabletten eingeben und mit einer spritze voll wasser ( ohne nadel ) runterspülen , beim chamäleon zieht man am bart und gibt dann das medikament ein . mit etwas übung ist das kein thema , nur das spritzen ist hart.
thomas

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13.02.2005, 12:52

so ähnlich läuft es bei schlangen ab , einer hält das tier fest , der andere öffnet vorsichtig mit einem holzspatel das maul , nun kann man tabletten eingeben und mit einer spritze voll wasser ( ohne nadel ) runterspülen , beim chamäleon zieht man am bart und gibt dann das medikament ein . mit etwas übung ist das kein thema , nur das spritzen ist hart.
thomas

7

15.02.2005, 15:45

Hallo!

Die hier aufgelisteten Tips zur Medikamentengabe sind soweit ganz gut.
Zum Spritzen von Reptilien:

Ich arbeite als Tierarzthelferin in einer (zum Glück) auch Reptilienbehandelnden Praxis, und hier kommen meine Tips:

1. Niemals durch die Schuppen stechen, sondern darunter in das Gewebe (bei Bartagamen haben sich da die kleinbeschuppten Falten an den Oberarmen bewährt)

2. Lieber nicht im Schwanz-oder Hinterbeinbereich, da dort die Medikamente schneller verstoffwechselt werden. Manchmal kann dies hilfreicher sein, wie z.B. bei Infusionslösungen, doch bei Antibiotika u.ä. nicht zu empfehlen, da es ja wirken soll

Ich hoffe ich konnte helfen. :) :gutebesserung:den Tierchen

bis dann, Sandra

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sandra« (15.02.2005, 15:46)


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15.02.2005, 15:45

Hallo!

Die hier aufgelisteten Tips zur Medikamentengabe sind soweit ganz gut.
Zum Spritzen von Reptilien:

Ich arbeite als Tierarzthelferin in einer (zum Glück) auch Reptilienbehandelnden Praxis, und hier kommen meine Tips:

1. Niemals durch die Schuppen stechen, sondern darunter in das Gewebe (bei Bartagamen haben sich da die kleinbeschuppten Falten an den Oberarmen bewährt)

2. Lieber nicht im Schwanz-oder Hinterbeinbereich, da dort die Medikamente schneller verstoffwechselt werden. Manchmal kann dies hilfreicher sein, wie z.B. bei Infusionslösungen, doch bei Antibiotika u.ä. nicht zu empfehlen, da es ja wirken soll

Ich hoffe ich konnte helfen. :) :gutebesserung:den Tierchen

bis dann, Sandra

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sandra« (15.02.2005, 15:46)


9

15.02.2005, 17:22

hallo,
mittlerweile klappt das spirtzen echt gut ich halte fest , meine freundin spritzt das medikament ... ich könnte das nicht , mit der nadel und so.. aua . aber was muß , daß muß. denke das die kleine sich langsam wieder berappelt , hoffe nur , daß sie nichts an den nieren hat.
mfg
thomas

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15.02.2005, 17:22

hallo,
mittlerweile klappt das spirtzen echt gut ich halte fest , meine freundin spritzt das medikament ... ich könnte das nicht , mit der nadel und so.. aua . aber was muß , daß muß. denke das die kleine sich langsam wieder berappelt , hoffe nur , daß sie nichts an den nieren hat.
mfg
thomas

11

15.02.2005, 22:25

Um das zu klären wäre vielleicht ein Blutbild nicht schlecht. In Duisburg gibt es ja die Klinik, ansonsten kann ich einen super Tierarzt in Bergisch Gladbach empfehlen (nein, nicht die Praxis, in der ich arbeite ;)) Um Spätfolgen bei manchen Behandlungen wie z.B.mit Antibiotika zu vermeiden, haben sich tatsächlich auch schoon homöopathische Entgiftungstherapien u.a. bei Reptilien bewährt. Allerdings sollte sich der Arzt damit auskennen, da es auch dort bei einigen Medikamenten Probleme mit dem Reptilienstoffwechsel gibt. Nur mal so als Tip =) Möcht ja niemandem auf die Nerven gehen. Habe leider auch schon zwei Chamäleons wegen schlechter tierärztlicher Behandlung verloren :(

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15.02.2005, 22:25

Um das zu klären wäre vielleicht ein Blutbild nicht schlecht. In Duisburg gibt es ja die Klinik, ansonsten kann ich einen super Tierarzt in Bergisch Gladbach empfehlen (nein, nicht die Praxis, in der ich arbeite ;)) Um Spätfolgen bei manchen Behandlungen wie z.B.mit Antibiotika zu vermeiden, haben sich tatsächlich auch schoon homöopathische Entgiftungstherapien u.a. bei Reptilien bewährt. Allerdings sollte sich der Arzt damit auskennen, da es auch dort bei einigen Medikamenten Probleme mit dem Reptilienstoffwechsel gibt. Nur mal so als Tip =) Möcht ja niemandem auf die Nerven gehen. Habe leider auch schon zwei Chamäleons wegen schlechter tierärztlicher Behandlung verloren :(

13

15.02.2005, 23:17

habe einen sehr guten tierarzt in düsseldorf , der ist auf die behandlung von reptilien spezialisiert , im moment geben wir der schlange keine antibiotika . ein blutbild wird am freitag gemacht wenn bis dahin keine besserung eingetreten ist . mal sehen wie es freitag aussieht.
mfg
thomas

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15.02.2005, 23:17

habe einen sehr guten tierarzt in düsseldorf , der ist auf die behandlung von reptilien spezialisiert , im moment geben wir der schlange keine antibiotika . ein blutbild wird am freitag gemacht wenn bis dahin keine besserung eingetreten ist . mal sehen wie es freitag aussieht.
mfg
thomas

15

16.02.2005, 10:26

Super! Na dann viel Glück! :)

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16.02.2005, 10:26

Super! Na dann viel Glück! :)

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